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Versteckte Kosten, die die Studienkosten erhöhen: Unterkunft und Verpflegung

Ein sonniger Blick auf traditionelle Studentenwohnheime aus rotem Backstein mit Ziegeldächern und gepflegten Rasenflächen unter blauem Himmel. Dieses Bild zeigt die kostspieligen Wohnheime auf dem Campus, die...

Wichtige Punkte

  • An vielen Hochschulen sind Unterkunft und Verpflegung mittlerweile deutlich teurer als die Studiengebühren.
  • Einen Studenten zum Zweck der Hochschulbildung auf dem Campus wohnen zu lassen, sollte als Luxus und nicht als Notwendigkeit angesehen werden.
  • Das Wohnen zu Hause kann die gesamten Studienkosten erheblich reduzieren.

Wenn Familien über die hohen Kosten eines Studiums sprechen, dominieren meist die Studiengebühren das Gespräch. Doch für viele Studierende gilt Folgendes:, Die Studiengebühren sind nicht der größte Kostenfaktor.. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung machen oft den größten Teil der Rechnung aus.

Selbst an den teuersten Hochschulen, gemessen an den Studiengebühren, summieren sich die Kosten für Unterkunft und Verpflegung zu einem beträchtlichen Betrag.

Aktuelle Daten zeigen, dass an staatlichen vierjährigen Hochschulen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung mittlerweile etwa 451 Tsd. Billionen der Gesamtausgaben ausmachen, während Studiengebühren und sonstige Gebühren weniger als 361 Tsd. Billionen betragen. San Diego State University (SDSU)Diese beliebte Option innerhalb des Bundesstaates zeichnet sich dadurch aus, dass die Studiengebühren, inklusive Wohnen auf dem Campus, nur 251 TP3T der Gesamtkosten ausmachen. Unterkunft und Verpflegung hingegen belaufen sich auf über 621 TP3T.

Betrachten wir einige Rohdaten am Beispiel der SDSU:

  • Studiengebühren für Studierende aus dem Bundesstaat: $9,180
  • Studiengebühren für Studierende außerhalb des Bundesstaates: $13,320
  • Unterkunft und Verpflegung: $23,736

Wichtig ist auch zu beachten, dass die SDSU von Studierenden, die nicht im Einzugsgebiet wohnen, verlangt, zwei Jahre lang auf dem Campus zu leben. Das kann sich ganz schön summieren!

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Diese Diskrepanz wirft eine schwierige Frage auf: Ist das Wohnen auf dem Campus den Preis wert, insbesondere wenn man sich dadurch verschuldet?

Ein genauerer Blick auf die Zahlen

Die durchschnittlichen Studiengebühren an staatlichen Hochschulen im jeweiligen Bundesstaat betragen etwa 1.409.750. Die durchschnittlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung belaufen sich auf 1.401.2302 (basierend auf Daten von 2025). Bildungsdateninitiative. Zusammengenommen belaufen sich diese beiden Posten auf mehr als $22.000 pro Jahr, ohne Berücksichtigung von Büchern, Transportkosten oder sonstigen Gebühren.

Bei privaten, gemeinnützigen Hochschulen verhält es sich genau umgekehrt. Studiengebühren und sonstige Gebühren sind höher und liegen bei etwa 38.421 US-Dollar, während die durchschnittlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung 13.842 US-Dollar betragen. Das bedeutet, dass die Studiengebühren den größten Teil der Kosten ausmachen und fast zwei Drittel der Gesamtkosten bestimmen. Private, gemeinnützige Hochschulen sind jedoch für ihre sehr großzügigen Stipendienprogramme bekannt. So bietet beispielsweise die Harvard University Familien mit einem Einkommen unter 200.000 US-Dollar ein kostenloses Studium an.

An staatlichen zweijährigen Colleges können die Kosten für Unterkunft und Verpflegung für Studierende, die auf dem Campus wohnen, fast doppelt so hoch sein wie ihre Studiengebühren. Das ist aber auch nachvollziehbar, da die Kosten für ein Community College in der Regel sehr niedrig oder sogar kostenlos sind.

Studierende von außerhalb des Bundesstaates erzielen aufgrund höherer Studiengebühren etwas bessere Ergebnisse, doch Unterkunft und Verpflegung machen weiterhin einen großen Teil der Kosten aus. Und seien wir ehrlich: Die Studiengebühren für Studierende von außerhalb des Bundesstaates sind an vielen Hochschulen zwei- bis viermal so hoch wie die für Studierende aus dem Bundesstaat.

Ist das Wohnen auf dem Campus eine Notwendigkeit oder ein Luxus?

Für viele Familien fühlt sich der Gedanke an ein Studium wie ein Übergangsritual an. Es handelt sich aber eher um eine Lebensstilentscheidung als um ein Bedürfnis. Das Wohnen auf dem Campus mag soziale Vorteile oder Bequemlichkeit mit sich bringen, kann aber die Kosten für den Erwerb eines Hochschulabschlusses erheblich erhöhen.

Tatsächlich bezahlt man für ein Erlebnis – genau wie im Urlaub. Das Bildungsziel des Colleges ist der Erwerb eines Bachelor-Abschlusses. Dies lässt sich erreichen, ohne in einem teuren Studentenwohnheim zu wohnen – beispielsweise indem man zu Hause wohnt, ein Community College oder eine staatliche Hochschule in der Nähe wählt oder sich eine Wohnung in der Nähe teilt.

Wenn Sie die Studentenunterkunft als “Zusatzleistung” bezahlen, stellt sich die Frage: Können Sie das ertragen? Sie würden doch keinen (oder besser gesagt, keinen) Urlaub in Disney World finanzieren, den Sie sich mehrere Jahre lang nicht leisten können, warum also ein Hotel für Ihr Kind über mehrere Jahre finanzieren?

Noch einmal: Wer es sich leisten kann und über genügend Geld verfügt, kann hingehen, wohin er möchte. Wer jedoch Studienkredite abzahlen muss, kann sein Kind nicht im Studentenwohnheim unterbringen. Dies ist eine besonders wichtige Botschaft für Eltern, die den Großteil der Kosten tragen.

Wenn Unterkunft und Verpflegung mehr als die Hälfte der Studienkosten ausmachen, wirft das wichtige Fragen auf. Kann der Student zu Hause wohnen und flexibel sein? Kann er für die ersten beiden Jahre eine Hochschule oder ein Community College in der Nähe wählen? Oftmals reizen Familien ihr Budget bis zum Äußersten aus oder nehmen Studienkredite auf, um diese im Grunde genommen luxuriösen Ausgaben zu decken.

Was Familien beachten sollten

Angesichts steigender Studienkosten und wachsender Studentenschulden ist es wichtig, Annahmen zu hinterfragen. Studiengebühren stehen oft im Fokus, doch die eigentliche Überraschung könnten die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sein.

Familien sollten die Gesamtkosten eines Studiums berücksichtigen, nicht nur die Studiengebühren. In manchen Fällen kann ein College mit hohen Studiengebühren sogar günstiger sein, wenn die Studierenden zu Hause wohnen können. Andere wiederum sollten überdenken, ob ein traditionelles Campusleben wirklich notwendig ist, insbesondere im ersten oder zweiten Studienjahr. Anstatt vier Jahre lang den Lebensunterhalt Ihres Kindes zu finanzieren, wäre es vielleicht sinnvoller, ihm ein Haus zu kaufen? Das sind wichtige Abwägungen, die Sie treffen sollten, bevor Sie sich zu hoch verschulden.

Unterkunft und Verpflegung sind nicht nur ein Kostenfaktor … sie sind eine Entscheidung. Und in der heutigen Hochschulwirtschaft verdient sie genauso viel Aufmerksamkeit wie jeder andere Kostenposten.

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Herausgeber: Colin Greaves

Der Beitrag „Versteckte Kosten treiben die Studienkosten in die Höhe: Unterkunft und Verpflegung“ erschien zuerst auf The College Investor.

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