

Während sich Studierende mit Bundesstudienkrediten im Jahr 2026 mit ihren Rückzahlungsmöglichkeiten auseinandersetzen, hat die Verwirrung um den einkommensabhängigen Rückzahlungsplan zugenommen. Daten der Kreditdienstleister weisen zwar auf Bearbeitungsrückstände hin, doch die Realität sieht für die Kreditnehmer derzeit ganz anders aus. Der Bearbeitungsrückstand bei den Zahlungsplänen ist in der Regel aufgrund von Anträgen aus dem Vorjahr aufgebläht und veraltet.
Hartnäckige Mythen, die nicht der Realität des Systems und dem Verhalten von Kreditnehmern entsprechen. Die Folge: Viele weitverbreitete Annahmen über den Ausstieg aus einem Sparplan sind schlichtweg falsch – und können Sie Geld kosten!
Hier sind drei der häufigsten Irrtümer und was Kreditnehmer wissen sollten, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Mythos 1: Anträge auf Ratenzahlung zur Schonung von Ersparnissen dauern Monate
Kreditnehmer hören oft, dass sich die Änderung von Rückzahlungsplänen über Wochen oder sogar Monate hinziehen kann, wodurch Kredite in der Schwebe bleiben und Zahlungen ungewiss sind. Diese Befürchtung ist verständlich, insbesondere angesichts der in den letzten Monaten veröffentlichten Fallberichte.
Wirklichkeit: Für die meisten Kreditnehmer ist ein Wechsel von einem SAVE-Plan erforderlich. Drei bis sieben Werktage Wenn der Antrag korrekt ausgefüllt und elektronisch übermittelt wurde.
Der Großteil des aktuellen Auftragsrückstands stammt aus Bestellungen, die vor April 2025 aufgegeben wurden.
Allerdings kommt es zu Verzögerungen beim Hochladen von Gehaltsabrechnungen oder Dokumenten über das Online-System. Der Upload von Unterlagen erfordert eine manuelle Bearbeitung. Auch unsere Leser berichten von einer Frist von etwa drei Wochen für die Einreichung von Ersatzdokumenten.
Wichtigste Erkenntnisse: Die Bearbeitungszeit hängt weniger von der Planänderung selbst ab, sondern vielmehr von der Art der Antragstellung. Elektronische Anträge, die Ihre Steuererklärung an das Finanzamt übermitteln, sind weiterhin der schnellste Weg.
Mythos 2: Sie müssen Ihre Kredite zusammenfassen, um sparen zu können.
Eine weitere weit verbreitete Ansicht ist, dass Kreditnehmer ihre Bundesdarlehen konsolidieren sollten, bevor sie von Ersparnissen wechseln.
Wirklichkeit:
Einheitlichkeit ist nicht erforderlich Einen Naturschutzplan hinterlassen.
Kreditnehmer mit Direktkrediten können von einem SAVE-Plan zu einem anderen qualifizierten einkommensabhängigen Plan, wie z. B. IBR oder PAYE (sofern sie die Voraussetzungen weiterhin erfüllen), wechseln, ohne dass eine Konsolidierung erforderlich ist.
Eine Konsolidierung ist nur in Ausnahmefällen notwendig, beispielsweise wenn Kreditnehmer bereits bestehende, nicht konsolidierte Kredite haben. Diese Kreditnehmer haben jedoch ohnehin keinen Anspruch auf die Einsparungen!
Für Kreditnehmer, die derzeit am SAVE-Programm teilnehmen, ist der Wechsel des Tarifs eine rein formale Entscheidung und erfordert keine Kreditkonsolidierung.
Mythos 3: Die Zinsen verdoppeln sich, wenn man Ersparnisse anlegt.
Der vielleicht beunruhigendste Mythos ist der Glaube, dass der Wechsel vom Sparen zum Ausgeben dazu führen würde, dass nicht gezahlte Zinsen sofort reinvestiert würden und sich der Darlehenssaldo dadurch dauerhaft erhöhte.
Wirklichkeit: Speichern Es führt nicht zur Kapitalisierung von Zinsen.
Die Kapitalisierung von Zinsen erfolgt nur in drei Hauptfällen:
- Wenn der Kreditnehmer geht Schulverschiebung
- Wenn der Kreditnehmer Vereint Ihre Kredite
- Wenn der Kreditnehmer geht IBR (einkommensabhängige Rückzahlung) Er plant
Der Wechsel zwischen den meisten einkommensabhängigen Rückzahlungsplänen, einschließlich der Auflösung von Sparkonten, führt nicht zur Kapitalisierung von Zinsen. Nicht gezahlte Zinsen bleiben in der Regel vom Kapitalbetrag getrennt, es sei denn, einer der festgelegten Kapitalisierungsfälle tritt ein.
Dies ist wichtig, da kapitalisierte Zinsen die künftig anfallenden Zinsen erhöhen und somit langfristig die Kosten steigern. Der Irrglaube, dass allein eine Planänderung zu einer Kapitalisierung führt, hat Kreditnehmer davon abgehalten, Alternativen zu prüfen, die besser zu ihrer finanziellen Situation passen könnten.
Was sollten Sparer als Nächstes tun?
Kreditnehmer, die weiterhin am SAVE-Programm teilnehmen, sollten nicht davon ausgehen, dass diese Stundung über die nächsten Monate hinaus andauern wird. Das Programm wurde von den Gerichten gestoppt und per Gesetz offiziell beendet. Seine langfristige Zukunft ist damit ungewiss.
Das Zuwarten bei der Änderung des Zahlungsplans kann teuer werden. Einkommensabhängige Zahlungen werden entweder anhand Ihrer letzten Steuererklärung oder anhand Ihrer aktuellen Einkommens- und Haushaltsdaten zum Zeitpunkt der Anmeldung berechnet. Eine Verzögerung von nur wenigen Monaten kann Ihre Zahlung erhöhen. Einfach deshalb, weil Sie das Einkommen von 2025 anstelle des Einkommens von 2024 verwenden.
Die Kreditnehmer werden zwar letztendlich aus dem SAVE-Programm herausgenommen, doch dieser Prozess dient der administrativen Vereinfachung für die Regierung, nicht für die Einzelpersonen. Wer jetzt handelt, behält mehr Kontrolle über seine Zahlungsbedingungen.
Das Abwarten der Entscheidung der Regierung mag zwar sicherer sein, liegt aber möglicherweise nicht im finanziellen Interesse des Kreditnehmers.


